Glossar

 

  • Abtrünnige: Eine Gruppe Bo’othi, die sich gegen die Fürstin Mutter auflehnte und den Sturz des Fürstenpaars auf Bo’otha forderte.

     

  • Adulter Seelenwandel: Seelenwandel bei einem unentdeckten Sternkind, 30 Jahre nach dessen Tag-und-Mond-Gleiche. Wird entweder vom Ältestenrat als Urteil ausgesprochen oder von einem Bo’othi unter Verzicht auf ein eigenes Na’ifh freiwillig vollzogen.

     

  • Alte Seelen: Die Seelen des Volkes der Bo’othi, die mit dem Meteoriten auf die Erde kamen

     

  • Bo’otha: Der Heimatplanet - umkreiste einst die drei Bo’otha Sterne. Der Planet explodierte vor Millionen Jahren, nachdem das Gift Ga’anoth den Druck im Inneren des Planeten immer mehr erhöht hatte.

     

  • Bo'othai: Bo’othi-Vater/-Mutter eines Na‘ifh

     

  • Bo’otha Sterne/Bo’otha Sonnen: Die drei Sonnen des Bo’otha stehen noch heute am Himmel und senden ihr Licht als Sterne zur Erde

     

  • Bo’othi: Angehöriger des Volkes der Bo’othi

     

  • Erwachen: Das Erwachen als Na’ifh nach dem menschlichen Tod. Der Bo’othai aktiviert bei dem menschlichen Kind durch Übertragung eines Teils seiner Alten Seele alle Gehirnzellen. Den erhöhten Energiebedarf der vervielfachten Gehirntätigkeit kann der menschliche Körper nicht erbringen, weshalb die Kinder sterben und nach 12 Tagen als Na’ifh erwachen. Es wird in menschlicher Geschwindigkeit zum Erwachsenen heranreifen und 30 Jahre nach dem Erwachen nicht weiter altern. Um keine Aufmerksamkeit zu erregen, werden Kinder nach ihrem plötzlichen Tod vom Bo'othai an ihrem Grab erwartet.

     

  • Fähigkeiten: Jeder Bo’othi hat dank seiner Alten Seele Fähigkeiten, die einem Menschen verwehrt bleiben. Ihre Wunden heilen und sie sind gegen Erkrankungen resistent, sie können Menschen mit Gedanken manipulieren und ihre Krankheiten heilen. Anders als die Gabe sind die Fähigkeiten bei allen Bo’othi gleich.

     

  • Fürstin Mutter: Die Regentin der Bo’othi, die auf ihrem Heimatplaneten das Volk mit strenger, aber gütiger Hand regierte.

     

  • Ga’anoth: Das “Kryptonit” der Bo’othi, ein Material, das einst aus dem Inneren ihres eigenen Planeten austrat und ein Überleben dort unmöglich machte. Das den Menschen als extraterrestrisches Element bekannte Iridium entstand durch eine chemische Reaktion des Ga’anoths auf die Atmosphäre der Erde und wurde durch den Einschlag des Meteoriten über den ganzen Planeten verteilt. Schon geringe Mengen Ga’anoth lähmen eine Alte Seele und hindern ihren Träger daran, ihre Fähigkeiten zu nutzen. Die Verbindung zu ihren Na’ifh, die stärkste Fähigkeit, bleibt am längsten bestehen, wird bei starker Vergiftung aber auch unterdrückt.

     

  • Ga’anoth Kammern: Haftzellen innerhalb eines verzweigten Labyrinths von teils natürlichen, teils angelegten Tunneln und Kammern innerhalb der Katakomben. Die Häftlinge können sich innerhalb dieser Kammern frei bewegen, es gibt Nischen und Steinbänke, Fackeln und nackten Stein. Aus einer unterirdischen Quelle fließt Wasser, die einzige Trinkquelle für die Häftlinge. Die Kante, über die das Wasser fließt ist mit Ga’anoth legiert, so dass das Wasser kontaminiert ist. Die Häftlinge erhalten so die nötige Dosis des Gifts um ihre Fähigkeiten zu unterdrücken.

     

  • Gabe: Zu jeder Alten Seele gehört eine individuelle Gabe, die den Bo’othi befähigt, etwas Besonderes zu können, was niemand außer ihm beherrscht. Dazu gehören z. B. Kommunikation mit Tieren, Zeitreisen, Hellsichtigkeit usw. Die Gabe wird mit dem Seelenwandel an das Na’ifh weitergegeben.
     

  • In die Sonnen gehen: Eine Alte Seele, die keinen Träger findet, stirbt. Sie geht in die Sonnen. Auf dem Heimatplaneten Bo’otha war dies Teil des natürlichen Kreislaufs, Seelen gingen in die Sonne und wurden dem Planeten zurückgegeben. Geht eine Alte Seele auf der Erde in die Sonnen, ist sie verloren, denn es gibt keinen Weg zurück ins Leben.

     

  • Katakomben: Die Katakomben sind ein natürliches Tunnelsystem im Inneren eines Vulkangebirges in Mexico. Der Vulkan beherbergt sowohl den Gerichtssaal als auch die Ga’anoth Kammern, in denen die Häftlinge festgehalten werden. Umgeben ist er von einem dichten Nebelwald, in dem die einzigen Lebewesen Tiere und das Volk der Tzotzil, Nachfahren der Maya, sind.

     

  • Na’ifh: Kinder mit Sternzahlen zwischen 4-12. Von dem Tag an, an dem ein Bo’othi seinem Na’ifh, seinem Kind, begegnet, entsteht eine enge Verbindung. Der Bo’othi wird in der Lage sein, durch die Augen seines Na’ifh zu sehen, alle Empfindungen der fünf Sinne seines Kindes selbst zu empfinden, seinen Gesundheitszustand zu kontrollieren. Auf diese Weise kann er sein Na’ifh rechtzeitig zur Tag-und-Mond-Gleiche finden. Na’ifh und Bo’othai haben eine direktere telepathische Verbindung als andere Bo’othi untereinander, sie können sich nicht gegenseitig ausschließen.

     

  • Palathi: Kinder mit Sternzahlen zwischen 1-3, die nicht stark genug wären, als Na'ifh den Seelenwandel zu überleben, werden zu ihrer Tag-und-Mond-Gleiche als Palathi rekrutiert, indem Späher ihnen ihr Blut zu trinken geben. Sie bleiben bei ihren menschlichen Eltern und leben normale menschliche Leben, sind aber mit dem Ältestenrat der Bo’othi telepathisch verbunden und melden Verstöße gegen Bo’othi Regeln.

     

  • Ältestenrat: Setzt sich aus 12 Mitgliedern des Volkes zusammen. Im Falle eines groben Regelverstoßes kommt der Rat zusammen und sitzt zu Gericht. Sobald ein Mitglied des Ältestenrats die Sitzung einberuft, müssen alle anderen erscheinen.

     

  • Sa’alus:

    1. Hauptstadt auf Bo’otha, „Stadt des Glücks“

    2. Das bo’othanische Wort für “Glück”. Die römische Göttin Salus erhielt ihren Namen von den Sa’alus, da sie im Leben viel Glück haben und ihnen das schier Unmögliche möglich zu sein scheint.

     

  • Schwarze Zone: Bereich auf dem Planeten Bo’otha, der durch das Ga’anoth unbewohnbar geworden war.

     

  • Scripter: Gerichtsarchivar

     

  • Seelenname: Der Name einer Alten Seele, den sie schon getragen hatte, als sie vor Millionen Jahren auf der Flucht vor der Zerstörung von Bo’otha die Reise zur Erde antrat. 

     

  • Seelenwandel: Der Übergang der Alten Seele vom Bo'othai auf sein Na’ifh, jeder Bo'othi erlebt zwei Seelenwandel in seinem Leben: wenn er die Alte Seele seines Bo’othai in sich aufnimmt und wenn er sie wieder weiter gibt an sein eigenes Na’ifh. Wenn nach dem Erwachen des Na’ifh 30 Jahre vergangen sind, wird ein Bo'othai seine Alte Seele auf das Kind übertragen und seine eigene menschliche Hülle wird sterben. In seinem jetzt erwachsenen Na’ifh lebt seine Alte Seele weiter.
     

  • Seelenwandler/Volk der Bo'othi: Nach zu langer Zeit auf der Erde verloren die Bo'othi die Fähigkeit der Fortpflanzung. Ihre einzige Chance zu überleben war es, ihre Alten Seelen an menschliche Träger zu geben, Seelenwandler zu werden.
     

  • Si’ipche: Hauptstadt der Abtrünnigen auf Bo’otha

     

  • Si’ipche Baum: Ein Baum, der in Si’ipche, auf Bo’otha wuchs. Er wurde auf den Wappen und Flaggen der Abtrünnigen verewigt. Sie tranken Tee aus seinen jungen Zweigen, um sich von der Fürstin Mutter los zu sagen. Unter Einfluss des Tees erreichten ihre Sternbotschaften sie nicht mehr.Um sich gegen Palathi und Späher zu schützen und unentdeckt zu bleiben, können Bo’othi einen Tee aus den jungen Zweigen des Si’ipche Baumes trinken. Dadurch kann auch kein anderer Bo’othi mehr Kontakt zu ihnen aufnehmen. 

     

  • Späher: Bo'othi im Dienst des Ältestenrats. Sie rekrutieren neue Palathi und holen Bo’othi ab, die vor Gericht gestellt werden sollen. Sie vollstrecken als Wachen außerdem die Strafen und kümmern sich um die Katakomben und den Gerichtssaal.

     

  • Sternbotschaften: Einmal alle 10 Sonnen sandte die Fürstin Mutter auf Bo'otha Sternbotschaften an ihr Volk aus. Sie nutzte dafür ihre Gabe, mit der sie allen Bo’othi die Geschichte ihres Volkes mitteilte und fortschrieb. Diese Botschaften sorgten für Zusammenhalt und Gemeinschaftsgefühl im Volk.

     

  • Sternkind: Ein Kind, dessen Geburtsdatum es befähigt, ein Bo’othi oder Palathi zu werden.

     

  • Sternzahl: Identischer Geburtstag und Geburtsmonat eines Sternkinds, Beispiel: Ein Kind, das am 4.4. geboren wurde, hat die Sternzahl 4.

     

  • Tag-und-Mond-Gleiche: Der Tag eines jeden Monats, an dem die Zahl des Tages mit der des Monats übereinstimmt

     

  • Trinken: Bo'othi benötigen das Licht ihrer Heimatsterne, um Energie für ihre Fähigkeiten zu tanken. Mindestens einmal im Monat müssen sie in einer sternklaren Nacht einige Stunden draußen verbringen und das Licht ihrer Sterne in sich aufnehmen. Zu Zeiten, in denen die Sterne nicht zu sehen sind, können sie sich mit dem Blut der Menschen behelfen. Dies geht aber nur eine gewisse Zeit lang und sie dürfen die Menschen dabei weder töten noch sie davon wissen lassen, dass sie von ihnen trinken. Die Kräfte eines Bo’othi, der sich nur von Blut ernährt, werden im Laufe der Zeit immer schwächer.

© 2019 by Mona Silver